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Etappe 5, Tag 22: Mirmande – Montelimar (22 km, Montag, 19.05.2014)

Nach einem französischem Frühstück, das mir wie üblich marmeladeverschmierte Finger bescherte, empfahl mir die Vermieterin einen Weg am Hanggebirge entlang, der fast bis Montelimar führen würde. Im Prinzip war er auch in Ordnung, es ging durch lichte Eichenwälder, nervig war nur, dass jedes Bachlauf – Tal in einem mehr oder weniger weiten Schwung nach hinten mitgenommen wurde. Nach 2 Stunden und einem besonders weiten Marsch nach hinten und parallel nach vorne (gefühlte 2 km in jede Richtung) war ich frustriert und beschloss ins Tal abzusteigen, wo die Wege eben schön gerade nach Süden führen.

Nach einiger Zeit tauchte eine ältere Dame mit 2 Hunden (ein großer und ein kleiner) ca 200 m vor mir auf. Nachdem die beiden mich bemerkt hatten, rannten sie kläffend auf mich zu, der kleinere stoppte kurz vor mir, der größere rannte ungebremst weiter und rammte mir seine feuchte Schnauze gegen das linke Knie. Die Dame meinte dann nur, ich solle es ihm nicht so übel nehmen, er wär halt alt und blind. War also ein blinder Hund, kein Blindenhund.

Auf dem ganzen Weg nach Montelimar kam ich nur durch 2 Dörfer, in beiden gab es keine Bar, musste also ohne größere Pause durchlaufen.

Das Hotel in Montelimar hat ein gerade noch erträgliches Niveau, ist aber mit 35 € günstig. Das Essen im Restaurant ist aber ganz in Ordnung.

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