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Etappe 4, Tag 14: Belleville – Villefranche-sur-Saône (23 km, Ostermontag, 02.04.2012)

Das Auto ließ ich dieses Mal im Hof der „Cave de Tain“ in Tain-l’Hermitage und fuhr frühmorgens mit dem Zug nach Belleville. Bei zum Wandern idealem Wetter ging es an einem See entlang, an dem kein einziger Fischer sich an seiner Angel festhielt, recht ungewöhnlich für Frankreich. Die erste Rast wollte ich in St. Georges de Reneins machen, das sich aber als ziemlich hässliches Straßendorf entlang der Route Nationale herausstellte, also ging es stramm weiter. Westlich erstreckte sich das hügelige mittlere Beaujolais, der Hügel von Brouilly deutlich erkennbar, an dem ich vor zwei Jahren noch entlang gewandert war. Ich ließ nun das Beaujolais der Crus hinter mir und wanderte hinein in den Teil, in dem der einfachere Wein produziert wird. Der Unterschied war auch an der Reberziehung deutlich erkennbar, nur noch Reben in Reihen und nicht mehr die im nördlichen Teil dominierende lockere, ungeordnete Buscherziehung.

In Villefranche angekommen stellte sich heraus, dass das im Internet ausgesuchte Chambre d’Hote 3 bis 4 km außerhalb der Stadt lag, so kehrte ich auf dem Weg dorthin wieder um und nahm ein Hotel in der Innenstadt.

Beim abendlichen Bummel kam ich in eine Kulturkneipe, in der eine sehr anspruchsvolle Veranstaltung zur Präsidentenwahl stattfand, mit flammenden Beiträgen der einzelnen Teilnehmer, hab so gut wie nichts verstanden und ging dann bald wieder.

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