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Etappe 1, Tag 4: Villersexel – Esprels – Montbozon – Rioz – Etuz – Marnay – Pesmes – Auxonne (Sonntag, 27. Juli 2008)

Späte Mittagspause in Marnay (km 71), noch 34 km bis Auxonne. Heiß und wellig wie gehabt, Die Wellen waren heute aber anders als gestern, viel langgezogener, kilometerlange Steigungen (nicht allzu stark, aber spürbar) und genau so lange Abfahrten. Da die Abfahrten immer ziemlich rasch vorbei waren und es aufwärts viel, viel länger dauerte, kam es mir vor, als wenn ich den ganzen Tag hinauf fahren würde. Auf den Abfahrten entlastete ich oft durch Stehen meinen Hintern, er brauchte das.

Es war eine Fahrt durch tiefe französische Provinz, durch menschenleere Dörfer, vorbei an glücklichen Kühen. In den Dörfern gibt es im Gegensatz zu früher keine Geschäfte mehr.

Nach Etuz war ein Schild, dass die Straße 5 km weiter vorne gesperrt sei, eine weiträumige Umleitung war die Folge. Ich vertraute darauf, dass ich mit dem Fahrrad schon durchkommen würde. Obwohl eine Brücke repariert wurde klappte es.

Kurz nach der Ankunft im Hotel in Auxonne entlud sich die Schwüle in einem heftigen Gewitter mit sintflutartigem Regen – Glück gehabt.

Abends beim Essen saß ein deutsches Paar mit ihrer ca dreijährigen Tochter mit im Raum. Die beiden Erwachsenen hatten die ganze Zeit voll zu tun, das Kind einigermaßen ruhig zu halten – ständige Appelle.

Tagesleistung: 110 km
Durchschnitt: 17,26 km/h
Gesamtstrecke: 417 km

Weisheit des Tages: Was der Mensch vor vielen anderen Dingen vor allem braucht, ist eine gut gefüllte Wasserflasche.

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